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Werbeartikel als Mindstyle-Produkte - Runterschalten als Lifestyle

18.07.2017 14:30 Uhr PSI
Werbeartikel als Mindstyle-Produkte - Runterschalten als Lifestyle | Werbeartikel als Mindstyle-Produkte - Runterschalten als Lifestyle

Werbeartikel als Mindstyle-Produkte - Runterschalten als Lifestyle

Kein Trend ohne Gegentrend. Das besagt eine alte Marketingregel. Fast schon eine Lebensweisheit. Ein durchdigitalisiertes Leben? Ohne mich, sagt sich eine zunehmende und lange schon marktrelevante Anzahl an Zeitgenossen – und sucht sich analoge Entschleunigungsinseln. Ein Trend mit dem Potential zum Megatrend. Der Werbeartikel kann davon nur profitieren.

Digital Detox und Mindstyle heißen die Zauberworte, die auch auf konzeptionell eingesetzte Werbeartikel einzahlen. Über “Hygge”, die neue Gemütlichkeit, haben wir an dieser Stelle schon einmal geschrieben - und über das Glücklichkeitspotential von Werbeartikeln reflektiert.

Nun hat die Deutsche Medien-Manufaktur soeben den neuen Magazintitel "hygge" aus der Taufe gehoben, "das Magazin für das einfache Glück". Da hinter der Deutschen Medien-Manufaktur u.a. Gruner+Jahr steckt, darf man getrost von einer wohlüberlegten Neuerscheinung ausgehen. An einem munteren Wettbewerb mangelt es nämlich keineswegs im Entschleunigungs-Segment des Blätterwaldes.

Zielgruppe Frauen

Die Zielgruppen sind im Regelfall Frauen aller, teilweise sich überschneidender Altersgruppierungen. Das ist deswegen interessant, da Frauen gleichzeitig auch eine wichtige Rolle als Werbeartikel-Entscheiderinnen besetzen. Ein Blick auf die Magazintitel, ihre Inhalte und Auflagenzahlen kann also wertvolle Hinweise für den Werbeartikelberater liefern.

"hygge" wird sich 6 x jährlich u.a. mit Titeln wie dem ebenfalls bei Gruner+Jahr erscheinenden "Flow“ (seit 2013, ursprünglich von einem kleinen niederländischen Verlag kreiert, rund 100.000 Exemplare 6 x jährlich), "Emotion Slow" (seit 2014 im Emotion-Verlag, 4 x jährlich mit rund 60.000 Verkaufsexemplaren), "myself" (seit 2005 im Condé Nast Verlag, monatliche Erscheinungsweise mit rund 172.000 verkauften Exemplaren) oder auch "Happinez" (4 x jährlich seit 2010 im Heinrich-Bauer-Verlag, rund 126.000 verkaufte Exemplare) messen müssen.

Erfolgszahlen inmitten der Medienkrise und ganz nebenbei der Beweis, dass sich haptische Medien wie in diesem Falle Printtitel durchaus am Markt behaupten, wenn Inhalt, Layout und haptische Papierqualität für die Zielgruppe ein stimmiges Amalgam bilden.

Mit „Happinez“ begründete der Heinrich-Bauer-Verlag seinerzeit das für Deutschland neue Segment der Mindstyle-Magazine. Die Niederländer hatten das Segment freilich bereits deutlich früher für sich entdeckt. "Happinez" war der Lizenztitel des gleichnamigen niederländischen Magazins. Gegründet bereits 2003, hatte sich das Monatsmagazin zum damaligen Zeitpunkt als auflagenstärkstes Frauenmagazin positioniert.

Runterschalten als Lifestyle

Ein großer gemeinsamer Nenner der Magazine ist eine sinnliche Ästhetik im Retrolook. Die Texte sind oftmals anspruchsvoll und kreisen vor allem um die Themen Entschleunigung, Selbstachtsamkeit, Nachhaltigkeit, Wellness und Fittness. Sie richten sich an Frauen, die erfolgreich im Berufsleben stehen – mit der dazugehörigen beruflichen Hetze und Unstetigkeit.

Die Printtitel zielen ab auf eine inspirierende Gegenwelt mit mehr Lebensqualität und Muße. Oder, wie die Rubriken von "Emotion Slow" gleichsam neongrell signalisieren, auf Runterkommen, Geniessen, Leben & Lieben, Hegen & Pflegen, Zuhause sein, Abhauen. Rums! Vollbremsung. Von 100 auf Null in ein paar Sekunden: Runterschalten als Lifestyle, Mindstyle eben.

"Mehr Zeit fürs Wesentliche" - so lautet konsequenterweise der Claim des Magazins "Emotion Slow". Raus aus der digitalen Welt und hinein ins kurze Glück der Unerreichbarkeit. "Her mit dem schönen Leben" postulierte das Titelthema der ersten Ausgabe: das schöne Leben als Gegenentwurf zur alles verschlingenden digitalen Welt.

Zurück zum Haptischen!

Darf‘s auch ein wenig softer sein? Analog ist hipp, offline smart. "Die Rache des Analogen" betitelte der kanadische Journalist David Sax sein in diesem Jahr erschienenes Buch. Sein Blick auf die „postdigitale Wirtschaft“ enthüllt, "warum wir uns nach realen Dingen sehnen". Den ursprünglich Jean-Jacques Rousseau im 18. Jahrhundert zugeschriebenen Aufruf „Zurück zur Natur" bringt Sax auf den Nenner des 21. Jahrhunderts: Zurück zum Haptischen!

Ein maßgeschneiderter Trend für alle Werbeartikelberater! Ein Trend, an dem man gewissermaßen fühlen kann. Eine Chance, die man/frau im Verkaufsgespräch einfach nicht liegen lassen kann. Ein Elfmeter, der nach Verwandlung schreit. Ihr Werbeartikelberater, werdet zu Mindstylern, denn ihr habt das Manna des Digital Detox - Werbeartikel!

Werbeartikel als Mindstyler

Werbeartikel haben das Potential, ihre EmpfängerInnen glücklich zu machen. Unsere heißgeliebten haptischen Kommunikatoren sind in ihrer stimmigsten Erscheinungsform echte Mindstyler. Und der Beraterprofi weiß jetzt natürlich ganz genau, was die Mindstyle-Uhr geschlagen hat.

Werbeartikel aus dem analogen Entspannungsegment wie solche aus dem Werkstoff Papier (am besten zertifiziertes) oder zertifizierte Baumwoll-Produkte (Taschen und Textilien), Schreibgeräte, zertifiziertes Spielzeug und Spielgeräte, Reiseaccessoires, Küchenutensilien, Werbesüßigkeiten (gerne auch vegan) und natürlich auch "Mindstyler" für Kosmetik, Fitness und Wellness.

Wobei diese Aufzählung nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Aber Achtung: digitale Produkte, so sehr sie auch boomen mögen, sind fürs Runterschalten die falsche Botschaft. Das heißt: Bitte die Zielgruppe im Auge behalten!

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