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The next Level: Voice Marketing

02.05.2018 12:50 Uhr PSI
The next Level: Voice Marketing | The next Level: Voice Marketing

The next Level: Voice Marketing

In unserem letzten Beitrag verstiegen wir uns zu dem grundsätzlichen Hinweis, den beständigen Wandel in die Firmen-DNA einzuschreiben. Heute widmen wir uns ganz in diesem Sinne dem so genannten Voice Marketing, mit dem Sie als Unternehmer heute schon mehr zu tun haben, als Sie denken.

Und zwar selbst dann, wenn Sie - was nicht unwahrscheinlich ist - damit noch gar nicht gearbeitet haben, womöglich auch noch nie von dem Begriff gehört haben. Schon eher haben Sie von Sprachassistenten wie den Google Assistant “Google Home”, Apples “Siri” oder Amazons “Alexa” vernommen.

Vielleicht gehören Sie ja auch schon zur stetig wachsenden Schar derer, die die Dienste von Alexa zu schätzen wissen und nutzen. Denn alleine in 2017 haben sich weltweit “mehrere 10 Millionen” Käufer den Smart Speaker Alexa nach Hause bestellt – schenkt man den Zahlen von Amazon Glauben. Amazon wie auch Google halten sich allerdings traditionell eher bedeckt, wenn es um Absatzzahlen geht.

Neben den beiden Marktführern sitzen auch andere Konzerne wie Facebook oder die Deutsche Telekom in den Startlöchern für eigene Smart Speaker.

Voice Marketing ist wichtig fürs Geschäft - auch für den Werbeartikelprofi

Was hat das denn mit Marketing zu tun?, höre ich Sie murmeln. Eine ganze Menge, nehme ich an dieser Stelle schon einmal vorweg. Voice Marketing ist Teil des digitalen Marketing und als solcher bereits eine relevante Größe. Und das beschränkt sich nicht nur auf die Arbeit der Callcenter, wie viele noch meinen.

Voice Marketing verändert das Marketing in Gänze, vor allem das Inbound Marketing (bei dem der Kunde das Unternehmen finden soll). Sie wissen schon: Suchmaschinen, SEO, Content etc. Anders formuliert: Voice Marketing ist wichtig fürs Geschäft - auch für den Werbeartikelprofi.

Risiken? Direkt erst mal keine, sieht man einmal von Fragen des Datenschutzes für den Nutzer selbst ab. Das eigentliche Risiko besteht für den Unternehmer in diesem Fall eher darin, kommerzielle Chancen (den Wandel!) zu verschlafen und sich von anderen das Wasser, sprich Umsätze abgraben zu lassen.

Worum geht es also? Die Verbreitung von Sprachassistenten sowie das Tempo kommen jetzt schon dem Siegeszug in den Massenmarkt gleich. 2018 soll das Durchbruchsjahr werden. Einschlägige Studien erwarten darüber hinaus auch für die nächsten Jahre forcierte Absatz- und Nutzerzahlen. Mag die Technik aktuell vielleicht noch etwas unausgereift erscheinen (Stichwort Spracherkennung zum Beispiel), wird die Abhilfe nicht lange auf sich warten lassen.

Ein neuer Touchpoint für den Kunden

Zudem verbessern steigende Nutzerzahlen das “Machine Learning”, die Selbstlernfähigkeiten der künstlichen Assistenten signifikant. Einen zusätzlichen Schub wird die Expansion der Sprachassistenten in weitere Hardwarebereiche auslösen. Dominieren aktuell noch Küche, Wohnzimmer, das Büro sowie die mobile Nutzung via Smartphone, wird die Integration der Smart Speaker in unsere Autos einen weiteren Quantensprung auslösen.

Ohne Sprachassistenten wird nur noch wenig laufen. Zudem macht er uns unabhängig von allen Screens, ohne dass er diese allerdings ablösen wird. Die Sprachkommunikation mit den Smart Speaker und der dahintergeschalteten Cloud bedeutet nicht weniger als einen neuen Touchpoint für den Kunden. Die Kommunikation verändert sich - wieder einmal -grundlegend. Damit natürlich auch Nutzerverhalten und Marketing.

Neben der Reichweite wird Voice Marketing spielentscheidend

Angefangen bei der Unternehmenswebsite und ihren Social-Media-Kanälen über die Google-Suche bis hin zu den Onlineshops wird Voice Marketing neben der Reichweite zu einem weiteren dominierenden Kommunikations- und damit auch Erfolgsfaktor werden.

Bei der Produktsuche via Sprachassistent im B2C kommt aktuell niemand an Alexa vorbei. Bei der Audiosuche gilt gleiches für Google – mit zunehmender Akzentuierung auch für das B2B. Genau hier wird’s auch für den Werbeartikelanbieter spannend.

Denn der möchte ja mit seinen Produkten und Services gefunden – ob bei der haptischen Sucheingabe via Tastatur oder nun auch beim Zuruf für den Sprachassistenten. An dieser Schnittstelle schlägt die Stunde des Voice Marketings.

Aber wie finden die Inhalte meiner Website und meines Onlineshops denn ihren Weg in die Antworten des Sprachassistenten? Die Antwort darauf ist nicht ganz trivial, aber auch kein Hexenwerk. So oder so ist sie eine eigene Überlegung wert, der wir uns im nächsten Beitrag widmen werden. Fortsetzung folgt!

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