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Haptische Mailings von Werbeartikelprofis - 10 Tipps für die Kreation einer Response-starken Aussendung

30.05.2018 15:59 Uhr PSI
Haptische Mailings von Werbeartikelprofis - 10 Tipps für die Kreation einer Response-starken Aussendung | Haptische Mailings von Werbeartikelprofis - 10 Tipps für die Kreation einer Response-starken Aussendung

Haptische Mailings von Werbeartikelprofis - 10 Tipps für die Kreation einer Response-starken Aussendung

Die DSGVO ist Fluch und Segen zugleich. Fluch, weil wir viele unserer Kunden aus dem Onlineverteiler unserer Mailings und Newsletter streichen müssen. Segen, weil wir endlich gezwungen sind, unter Einsatz unserer Kreativität und unseres haptischen Know-hows verloren gegangene Kunden, aber auch Neukunden für uns zu gewinnen. Und das Beste: unter diesem Zugzwang stehen mehr oder weniger alle. Zusatzkonjunktur für unsere haptische Kernexpertise!

Die Europäische Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, ist aber auch noch für eine andere Klientel durchaus segensreich: die Empfänger unserer und Tausender Mails von anderen.

„Du musst einfach nur zustimmen …“

Gerade in den letzten Tagen vor dem Stichtag des 25- Mai 2018 schwoll die Flut von Kontakt- und Einverständnissuchern noch einmal dramatisch an: „In Kontakt bleiben mit Team XY? Sehr gerne. Doch nur mit Ihrem Einverständnis ...“, “Damit wir Sie nicht vermissen und Sie uns auch nicht“ usw.

Gewinnaussichten durften natürlich auch nicht fehlen: „Hast Du Dich schon für die Verlosung eingetragen? Du hast nur noch zwei Tage Zeit! Das hier könnte Dein Gewinn sein: Du musst einfach nur zustimmen, dass Du weiterhin meinen Newsletter mit einmaligen Aktionen und Angeboten erhältst …“

info@mails: Der Senden-Befehl ins Nichts …

Und natürlich haben wir das Gros dieser ständig und alles verstopfenden Mails niemals bestellt. Am sinnfreisten waren und sind die info@mails. Der Senden-Befehl ins Nichts … Womit wir direkt beim eigentlichen Thema wären: Dem Versenden von haptischen Direktmailings.

Bewusst machen sollten wir uns, dass auch die Postzustelldienste von der DSGVO profitieren. Denn die Idee, den Kanal des guten alten Direktmailings zu reaktivieren, bleibt leider nicht einem kleinen exklusiven Kreis von Anwendern vorbehalten. Darauf werden sich vielmehr so ziemlich alle stürzen. Wir stehen also wieder vor der Aufgabe, uns aus der Schwemme konkurrierender Aufmerksamkeitsvampire im Postfach abzuheben.

10 Tipps für die Kreation einer responsestarken Aussendung

Dazu haben wir als Werbeartikel- und Werbemittelspezialisten mehr Rüstzeug als der unbedarfte Anbieter, der sich auf Stanzen und Angebote von der Stange wirft. Also legen wir los: Aus dem Unfug mit den info@mails gleich die erste Regel für meine postalischen Direktmailings:

1.) Nur personalisierte Empfänger!

Mit dem Direct Mailing betreten wir das One-to-One-Marketing. Das ist eine große Chance. Unpersonalisierte Mailings verschwinden direkt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Altpapier. Ungeöffnet, ungelesen – verbrannter Material- und Geldeinsatz, fahrlässig vermurkste Response. Dann lieber nichts auf den Postweg bringen.

2.) Optik: Relevanter Nutzen für den Empfänger auf den ersten Blick!

Klarer Mailingaufhänger als Leitmotiv oder Leitthema, ausgewogenes Bild-Textverhältnis, treffsichere Bildauswahl, prägnante Texte. Den Informations-Overkill unbedingt vermeiden! Dabei hilft auch unser nächster Tipp:

3.) Kleine Zielgruppen statt Massenmailings!

Das Zeitalter der Masssenmailings ist vorbei. Die Zielgruppen sind kleiner und spitzer geworden. Jede Zielgruppe steht vor ihren eigenen Herausforderungen und Marktbesonderheiten. Die sollten Sie als Marketer kennen und als Dienstleister aufgreifen. Ihr Mailing signalisiert Relevanz und wird zum Türöffner.

4.) Format: ungewöhnliche Formate und Mailingmodule verwenden!

Das gewählte Mailingformat wie auch die Mailingart bildet die Brücke zwischen Optik und Haptik. Ob kuvertiert, als Flyer, Postkarte /gegebenenfalls mit integriertem “Wackelbild”), Faltkarte, Leporello, 3D-Mailing etc.: Der Kreativgarten gestalt- und versendbarer Postmailings gibt eine Menge her. Achten Sie auf eine echte Briefmarke! Sie wirkt Wunder im Dschungel schwarz-weißer Barcodes …

Idealerweise motiviert ein Mailing den Empfänger über seine visuelle Gestaltung hinaus (Aufmerksamkeitsstufe 1) durch spielerische Elemente zum Berühren und zur Annahme (Aufmerksamkeitsstufe 2).

Der Tastsinn ist unser psychologischer Wahrheitssinn. Waren oder Produkte, die mich visuell ansprechen, berühre ich fast automatisch mit meinen Händen: Der Tastsinn fungiert als Prüfsinn. Der Griff muss halten, was das Auge verspricht. Das funktioniert auch bei haptischen Mailings. Ist der Empfänger an diesem Punkt angelangt, beschäftigt er sich auch mit Inhalt und Botschaft.

5.) Haptik und das Fühlerlebnis: Einzahlen auf mein Nutzenversprechen!

Genau aus diesem Grund ist auch die haptische Anmutung eines Mailings von gravierender Bedeutung. Unser Tastsinn entschlüsselt unablässig haptische Codes, die wir von frühester Kindheit an gelernt haben und die uns unbewusst steuern.

Gerade mit dem Werkstoff Papier und durch seine Verarbeitung lassen sich symbolisch Produktqualitäten und Unternehmenswerte übertragen. Beispielsweise schwer oder leicht, rau oder glatt, weich oder hart, biegsam oder starr usw. Durch individuelle Gestaltung und Veredelungstechniken wird die haptische Wirkung noch gezielt gesteigert.
Als Werbeartikelberater kann ich darüber hinaus jederzeit meine Kernexpertise einbringen -in Form von haptischen Mailingverstärkern. Auch für diese gilt: sie transportieren haptische Codes. Auch diese müssen natürlich auf das Nutzenversprechen einzahlen. Damit wären wir beim nächsten Tipp:

6.) Dienstleistung und Produkt über weitere Sinne erlebbar machen

Postmailing wie natürlich auch ein Mailingverstärker bieten die Möglichkeit, weitere Sinne über Visualität und Haptik hinaus einzubinden (beim Mailing selbst z.B. durch thermische Moleküle, die zu Farbveränderung führen oder Duftmoleküle freisetzen, oder durch Soundmodule, Aufreißgeräusche etc.).

Die so genannte multisensorische Verstärkung bietet ein gewaltiges Potential, das sich in der Responsequote niederschlägt. Wissenschaftlich gesichert ist die Erkenntnis,
dass jeder zusätzlich und kongruent angespielte Sinn die Gehirnaktivität (=Aufmerksamkeit & Erinnerung!) des Empfängers um 1.000 Prozent steigert!

7.) Sprache: kurz & bildhaft

Benutzen Sie Sprachbilder, denn unser Gehirn liebt Bilder und damit auch eine bildhafte Sprache. Gerne auch am Ende ein “PS” nutzen. Das wird fast immer gelesen. Diese Zeile muss entsprechend sitzen. Zum Beispiel für die Kernbotschaft oder eine Call-to-Action:

8.) Response-Elemente & Interaktion

Denn das ist Sinn und Zweck eines jeden haptischen Mailings: den Empfänger zu einer Interaktion zu bewegen, zu Antwort und Dialog. Die entsprechenden Elemente bilden natürlich das Herzstück des Postmailings. Ein abgestimmter Werbeartikel als Mailingverstärker kann an dieser Stelle sein gesamtes Potential als Kommunikationsintensivierer ausspielen. Unverzichtbar bleiben allerdings auch die digitalen Kommuikationskanäle:

9.) Das haptische Mailing mit den digitalen Kanälen vernetzen

Das kann durch USB-Sticks als beigefügte Mailingverstärker geschehen oder durch gezielte Motivationen, die Website des Absenders oder deren soziale Kanäle anzusteuern, um weitere, Kontakt-auslösende und -erhaltende Informationen zu erhalten.

10.) Follow-up: der nächste Schritt im Kundendialog

Ob Neukunde oder (reaktivierter) Bestandskunde: im One-to-One-Marketing steht und fällt der dauerhafte Erfolg mit der Nachfassaktion, um den Kunden langfristig für das Unternehmen zu gewinnen oder zurück zu gewinnen. Ohne ein strategisch eingestieltes Follow-up ist alles nichts und selbst das ausgekügelte Postmailing schlicht Perlen vor die Säue.

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