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Minister Gerd Müller mit Brands Fashion in Bangladesch

03.03.2020 10:15 Uhr Branche
 | Mathias Distelmann (links) mit Dr. Gerd Müller in der Textilfabrik in Bangladesch. © Ute Grabowsky/photothek

Mathias Distelmann (links) mit Dr. Gerd Müller in der Textilfabrik in Bangladesch. © Ute Grabowsky/photothek

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller besuchte kürzlich erstmalig eine Textilfabrik in Bangladesch, in der eine Grüner Knopf-Produktion umgesetzt wird. Das Unternehmen Brands Fashion lässt hier unter anderem Mitarbeiterbekleidung und Jeans nach GOTS- und Grünem Knopf-Standard produzieren. Im September 2019 hatte der Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (CSU) das staatliche Metasiegel Grüner Knopf vorgestellt und die Pilotphase eingeläutet.

Ziel des Grünen Knopfes ist es, Verbrauchern den Kauf von sozial und ökologisch produzierter Kleidung einfacher zu machen und damit langfristig den Absatz für nachhaltig produzierte Textilien zu steigern. Der Grüne Knopf setzt dabei sowohl auf das Abdecken von Sozial- als auch Umweltstandards und prüft auch die importierenden Unternehmen hinsichtlich der Einhaltung ihrer Sorgfaltspflicht für Menschenrechte und Umwelt. Nach erfolgter Prüfung im August letzten Jahres ist Brands Fashion, renommierter europäischer Lieferant für nachhaltige Arbeitskleidung mit Hauptsitz in Buchholz, eines der Pionierunternehmen, das seit Beginn an mit dem Siegel arbeitet und bereits über 30 Kunden überzeugen konnte, den nachhaltigen Weg zu gehen.

„Der Preisunterschied zwischen nachhaltiger und konventioneller Produktion ist durchaus bezahlbar – es gibt keinen ersichtlichen Grund für andere Unternehmen, nicht nachzuziehen“, erklärt Mathias Diestelmann, CEO von Brands Fashion, dem Minister bei der Fabrikbesichtigung. Gerd Müller lobte Brands Fashion und die Textilfabrik als Pioniere der ersten Stunde, die gemeinsam zeigen, dass nachhaltige Textilproduktion und die Umsetzung des Grünen Knopfes möglich sind. Innerhalb der letzten drei Jahre wurden ca. 552.000 Euro investiert, um allen Bestimmungen des Accord Brandschutzabkommens zu genügen. Die Mitarbeiter werden hier nach Qualifikation bezahlt, geschlechterspezifische Lohnunterschiede gibt es nicht.

Bangladesch ist der zweitgrößte Beschaffungsmarkt für Brands Fashion. Mit der Schwesterfirma Triton Textiles unterhält das Unternehmen vor Ort ein Büro mit 60 Mitarbeitern inklusive eigenem Compliance Team, das kontinuierlich in den Fabriken unterwegs ist, um die Einhaltung der Standards sicherzustellen und sie bei der Umsetzung zu unterstützen. www.brands-fashion.com

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