Unternehmer-Marken: Markenmanagement ist Chefsache

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Inhabermarken wie Otto, Fielmann oder Brandt sind eng mit sozialen und gesellschaftlichen Aspekten in der Öffentlichkeit verknüpft. Deshalb haben die meisten Unternehmen Markenmanagement zur Chefsache erklärt. Die Münchner Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) befragte 75 Familienunternehmen hinsichtlich der Ziele in der Markenführung und Markenstrategie ihres Unternehmens. Über 80 Prozent der Befragten gaben dabei an, dass sie einen engen Zusammenhang zwischen der Marke und ihrem Geschäftserfolg sehen und dass sich eine Markenbeschädigung direkt auf den Ruf des Unternehmers auswirke. Sobald es um Entscheidungen rund um die Marke geht, sind die Namens- oder Markengeber laut Studie zu 100 Prozent mit eingebunden. Prof. Dr. Wieselhuber, Initiator der Studie, rät daher den Unternehmern als Markengeber, dass sich die eigenen Werte und Ziele in der Markengestaltung und Markenführung niederschlagen sollen. Wieselhuber stuft das Ergebnis, dass über 70 Prozent der Unternehmer sich jedoch nicht über den monetären Wert der Marke im Klaren sind, als problematisch ein: Denn erst durch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Markenwert ließe sich die betriebswirtschaftliche Dimension der Marke erst richtig erschließen. www.wieselhuber.de





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