reisenthel gewinnt Plagiatsprozess in Ungarn: Original bleibt Original
14.08.2012
Oft (illegal) kopiert, nie erreicht: der original carrybag von reisenthel.
reisenthel gewinnt erneut einen Prozess gegen Produktpiraten. Die ungarische Firma Auchan kopierte das Design des beliebten Einkaufskorbes carrybag und verkaufte ihn zu einem billigeren Preis - mit instabilen Einzelteilen und schlecht verarbeitetem Material. 1.558 gefälschte Körbe konnten im Juli 2012 sichergestellt und in einer Vernichtungsaktion zerstört werden: ein großer Erfolg für das deutsche Familienunternehmen.
Seit über 40 Jahren produziert reisenthel Accessoires bereits erfolgreich Produkte mit außergewöhnlichem Design und farbenfrohen Details. Der carrybag ist aus der Idee entstanden, eine moderne Variante des klassischen Weidekorbs zu designen. Mittlerweile hat sich der Einkaufskorb zum Kultobjekt einer ganzen Generation etabliert und ist von Wochenmärkten nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, dass immer wieder billige Imitate des Produktes auftauchen - denn an dem Erfolg wollen viele teilhaben.
Über 15.000 Fälschungen des carrybags wurden allein in den letzten beiden Jahren vom Zoll beschlagnahmt. Gerade bei der Lieferungsform gehen Händler äußerst gewieft vor: Sie verpacken Einzelteile wie Rahmen, Stoff oder Stäbe in unterschiedliche Kartons, verschicken alles separat und setzen die Teile erst anschließend wieder zusammen. So können Fälschungen auf den ersten Blick vom Zoll oft nicht erkannt werden - die „falschen Tragekörbe" kommen in Umlauf.
Der wirtschaftliche Schaden, der durch den Verkauf von Plagiaten jährlich entsteht, liegt in Deutschland bei rund 30 Milliarden Euro. Firmeninhaber Peter Reisenthel setzt sich dafür ein, dass Produktpiraten keine Chance mehr haben und sagt diesen weiterhin den Kampf an. www.reisenthel.com

