22 Prozent mehr Markenanmeldungen als 2009

06.10.2010
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Die Zahl der Markenanmeldungen in Deutschland steigt wieder. Wie eine Untersuchung der Düsseldorfer Namensagentur Nomen International aufzeigt, wurden im ersten Halbjahr 2010 im Schnitt über 170 Marken angemeldet. Damit verzeichnete das Deutsche Patent- und Markenamt insgesamt 22 Prozent mehr Markenanmeldungen als im 2. Quartal 2009. „Marken sind ein Indikator für die Innovationsbereitschaft von Unternehmen", erläutert Sybille Kircher, geschäftsführende Gesellschafterin des Beratungsunternehmens Nomen. „Der Rückgang der Markenanmeldungen in 2009 gegenüber 2008 war Ausdruck der mangelnden Risikobereitschaft vieler Unternehmen, neue Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt zu bringen." In Krisenzeiten würden Firmen vermehrt auf Sicherheit setzen. Demgegenüber spiegele die aktuelle Entwicklung den zunehmenden Optimismus der Unternehmen im Hinblick auf den wirtschaftlichen Aufschwung wider. Laut dem Beratungsunternehmen wurden in den Warenklassen Schmuck, Fahrzeuge, Hygiene- und Kosmetikartikel überdurchschnittlich viele Marken angemeldet. Bei Bekleidung, Spiel- und Sportartikeln, pharmazeutischen und medizinischen Produkten sowie bei Telekommunikationsdienstleistungen zeichnet sich dieser Trend in abgemilderter Form ebenfalls ab. Für die Untersuchung hatte Nomen International über fünf Jahre die Zahl der Anmeldungen im deutschen Markenregister verglichen.

 

 





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